Die Rolle unserer Haustiere hat sich in den letzen Jahrzehnten drastisch verändert. Immer häufiger fungieren Hund und Katze als Partner- oder Kindersatz und übernehmen damit Aufgaben, die sie überfordern und stressen.
Hinzu kommt, dass wir in einer zunehmend reglementierten Gesellschaft oft verlernt haben, auf unseren Instinkt bzw. "Bauch" zu hören. In vielen Bereichen unseres Lebens haben wir die Meinungshoheit bereits an Experten abgegeben. So erlebe ich in meiner Praxis in zunehmendem Maße Tierbesitzer, die völlig verunsichert sind von der immensen Flut widersprüchlicher Informationen aus Internet, Buchwelt, Hundeschule und Tierarztpraxis.
Der Versuch des Tierhalters, aus dem Überangebot an Informationen das Richtige herauszufiltern, resultiert nicht selten in einem unsicheren und nicht länger authentischen Verhalten gegenüber dem Tier und somit gestressten oder überversorgten Lieblingen.
Da auch bei Tieren eine ausgeglichene Seele die Grundlage für ein gesundes Leben ist, kann - genau wie beim Menschen - Stress körperliche Beschwerden auslösen.
Auf der Grundlage meiner Ausbildung als Diplom-Pädagogin der Erwachsenenbildung biete ich in meiner Praxis therapeutische Gespräche an, in denen der Besitzer den persönlichen Umgang mit seinem Tier reflektieren und durch eine evtl. angezeigte Änderung des eigenen Verhaltens grundlegend zur Gesundheit seines Lieblings beitragen kann.


