Stellen Sie sich vor, an Ihrer Gefriertruhe leuchtet das rote Warnlämpchen! Der georderte Kundendienstmechaniker beruhigt Sie: „Ach, das haben wir gleich“, dreht die Elektrobirne der Warnleuchte etwas heraus, und in der Tat: das Lämpchen leuchtet nicht mehr. Der Schaden scheint behoben.
Absurd? Ja. Und dennoch wird in der Medizin noch immer häufig auf diese Weise behandelt,
was daran liegen mag, dass es unverhältnismäßig viel aufwändiger ist, nach den Ursachen
eines störenden Kopfschmerzes zu fahnden, als eine Aspirin zu nehmen.
Und damit bin ich beim Kern meiner Arbeit, deren Methodik auf der Philosophie des komplexen Organismus Lebewesen basiert.
Demzufolge ist eine Krankheit immer mehr als die Summe ihrer Symptome. Symptome weisen wie das Warmlämpchen einer Tiefkühltruhe lediglich darauf hin, dass der Organismus in Teilen oder im Ganzen aus dem Gleichgewicht geraten ist. Zudem sind Tiere - ebenso wie Menschen - Individuen, deren körperliche Gesundheit maßgeblich vom Zustand und der Belastung ihrer Psyche abhängt.
Das Leck-Ekzem eines Hundes, der plötzlich mit Zuwachs in der Familie konkurrieren muss;
Abmagerung und Magen-Darm Symptome eines Tieres, seit sich dessen Besitzer scheiden ließen;
Inkontinenz der Hauskatze, nachdem ein zweites Kätzchen Einzug hielt - all diese Symptome
sind über die Stabilisierung der Psyche des Tieres zu behandeln. Ebenso können immer
wiederkehrende Symptome auf psychische Ursachen hindeuten, da Seelenstress mitunter das
ganze Immunsystem schwächt.
Die Behandlung ist auf verschiedenem Wege möglich. In meiner Praxis liegt der Schwerpunkt bei der Homöopathischen Behandlung, klassisch nach Samuel Hahnemann, wo es möglich und notwendig erscheint. In Akutfällen oder bei kleineren „Unpässlichkeiten“ kommen aber auch homöopathische Komplexmittel zum Einsatz.


